Sie haben allgemeine Fragen zum CJD?
Information & Beratung

01805 900 988 00

14 cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz,
max. 42 cent pro Minute aus den deutschen Mobilfunknetzen

beratung@cjd.de

CJD aktuell

 

Gewalt,
sexuelle Belästigung und sexueller Missbrauch haben im CJD keinen Platz


Stellungnahme des
CJD Vorstands


News

10.05.2010 - Bad Kreuznach, Duisburg

Exkursion ins Stahlwerk Thyssen Krupp

Erfahrungsbericht eines Teilnehmers

An diesem Morgen hieß es für alle sehr früh Aufstehen. Treffpunkt war bereits um 6.00 Uhr am Kreuznacher Bahnhof.

Teilnehmer der Metallgruppe BvB und Teilnehmer aus metallverarbeitenden Berufen BaE nahmen zur Stärkung der fachlichen und beruflichen Kompetenzen an der Studienfahrt nach Duisburg teil.

Sogar der Vater eines Teilnehmers zeigte sich so begeistert über die Idee den Betrieb von Innen sehen zu können, dass er die Gruppe von Jugendlichen, Ausbilder und sozialpädagogischer Fachkraft, ebenfalls begleitete.

Die Stimmung war von Anfang an Bestens.

Mit dem Bus ging es Richtung Duisburg.

Unterwegs wurde auf dem Rastplatz erst einmal gemeinsam gefrühstückt.

Angekommen im Stahlwerk Thyssen mussten wir Kopfhörer und Schutzhelme anziehen, da es dort sehr laut war und mit schwerem Gerät gearbeitet wird.

Bei der Führung durch das Stahlwerk wurde uns gezeigt, wie aus flüssigem Roheisen, durch hinzufügen von Sauerstoff, Stahl gewonnen wird.

Das Restmaterial, die geschmolzene Schlacke, erhärtet, welche z. B. im Straßenbau weiter verwendet wird.

Die Tour ging, mit einem betriebsinternen Bus, über das Werksgelände zu den Hochöfen.

Hier findet der vorherige Prozess zum Ablauf, die Herstellung des Roheisens, statt.

Im Hochofen wird Koks, Kalk, Roheisen und Schrott geschmolzen und in einer Form zu Brammen gegossen.

Als Bramme wird ein Block aus gegossenem Stahl, Aluminium oder Kupfer bezeichnet, dessen Breite und Länge ein Mehrfaches seiner Dicke beträgt.

Die Brammen werden anschließend auf dem Warmband weiter erhitzt und mit Walzen dünner und länger gemacht. Der Block wird jetzt auf der Bandgießanlage erneut erhitzt und am Ende zu einer Rolle (Coils: ca. 25 t) aufgewickelt.

Anschließend werden diese zur Weiterverarbeitung per Schiff, Bahn und LKW verschickt.

Nach der Führung war unser nächstes Ziel die Kantine des Stahlwerks, wo es erst mal was Leckeres für uns zu essen gab.

Dann traten wir voller Elan und neuen Wissens die Heimreise an.

Als wir gegen 17.30 Uhr in Bad Kreuznach ankamen verabschiedeten wir uns alle noch von einander und machten uns, nach diesem tollen, erlebnisreichen, aber auch sehr langen Tag voller Eindrücke, auf den Weg nach Hause.


zurück zur Liste