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08.07.2010 - Bad Kreuznach, Unterführung am St. Marienwörth
"Vielfalt tut gut"– "Street Art" tut gut
Das Kunst-Projekt begann am 26.6.2010. in der Kunstwerkstatt, wo der Street-Art Künstler, Lothar Reinhardt, das P
rojekt vorstellte.
In der Regel führt das CJD Maßnahmen für die Agentur für Arbeit durch. Die Realisierung dieses lang erdachten CJD-Projektes war, durch die Förderung des Bundesförderprogramms „Vielfalt tut gut", endlich möglich, in dem sich die musische Bildung, eine der vier Kernkompetenzen des CJD wiederfand.
Der Beginn gestaltete sich schwierig. Nur drei Personen, von zwölf der zu belegenden Plätze, waren vor Ort.
Durch Kontakte zur „Mühle" und Personen aus dem Pariser Viertel, wie Herrn Tasci und Frau Senel, konnten weitere Akteure gewonnen werden.
Dies stellte die Dozenten vor eine Herausforderung. Die Gruppe für die künstlerische Umsetzung dieses interkulturellen Projektes setzte sich nun aus elf bis 22-jährigen Mitwirkenden zusammen.
Die Stadt Bad Kreuznach befürwortete und unterstütze das Projekt, indem sie die Grundierung, der mittlerweile dunklen und schmutzigen Wände, übernahm.
Zu Beginn mussten die Künstler in der CJD in der Beinde Ideen sammeln, Skizzen und Schablonen herstellen.
Am zweiten Tag ging es dann in die Praxis und es konnte endlich gesprüht werden. Das Grundkonzept des orangenen Röhrensystems, welches den bestehenden Handläufen entliehen wurde und alle Einzelwerke miteinander verbinden soll, wurde übertragen.
Während dieses Projektes wuchs die Gruppe zusammen. Sie lernten ihre Schlüsselkompetenzen zu stärken, indem sie u. a. Rücksicht aufeinander nehmen mussten und lernten das Werk des Anderen anzuerkennen. Auch Passanten und Nachbarn wurden mit einbezogen, da es durch das hohe Rollgerüst immer wieder zu Behinderungen kam. Interessierte Passanten bestaunten den Entstehungsprozess aus verschiedenen Perspektiven und teilweise von Tag zu Tag.
Begleitet und dokumentiert wurde das Projekt „Street Art" durch den Kameramann und Journalisten, Herr Rehmann. Der Dokumentar-Film ist demnächst im CJD einzusehen und auszuleihen.
Ab dem dritten Tag wurde gemeinsam gegessen, erzählt, gelacht und gesungen.
Drei der Teilnehmer beendeten das Projekt vorzeitig, da es nicht ihren Vorstellungen entsprach, andere kamen dafür nach.
Müde und geschafft, auch durch die enorme Hitze der letzten Tage, und voller Stolz präsentierten die kleinen und großen Künstler am Abend des vierten und letzten Tages das Werk der Öffentlichkeit.
Bürgermeisterin Frau Hassel, Kulturdezernentin Frau Manz und Herr Deiler von der Abteilung Tiefbau und Grünflächen der Stadt honorierten die Arbeit der Kinder und Jugendlichen. Es gab türkischen Tee und Gebäck und Gitarrenklänge von Shahin, einem der Projektteilnehmer.
Frau Hassel freute sich so sehr, dass sie in Aussicht stellte, dass die Stadt evtl. die Finanzierung für die andere Seite der Unterführung übernehmen könne.
Dieses Projekt zeigt:“ Vielfalt tut gut" – „Street Art" tut gut!









